OTZ berichtet positiv

Presseresonanz zum Jubiläum unterstreicht positive Bilanz

Begleitung auf dem Weg aus der Sucht – unter diesem Leitsatz stand das gut zweistündige Festprogramm zum 25-jährigen Jubiläum mit zahlreichen Grußworten und musikalischer Begleitung.

Darüber berichtet die Ostthüringer Zeitung in ihrem Presseartikel von Ute Flamich am 2. März 2017.
Lesen Sie hier den vollständigen Artikel.

Auszüge:
Bad Klosterlausnitz. „Mein Name ist Dorothea F. Ich komme aus Jena und bin alkohol- und medikamentenabhängig. Im September 1992 kam ich zur Therapie in die Fachklinik Klosterwald. Die Aufregung und Angst vor dem kommenden Vierteljahr waren groß. Aber der Patientenkreis war überschaubar und das Team des Hauses toll. Der Einsatz, die Güte, Geduld und menschliche Zuwendung haben mich beeindruckt. Da hat es bei mir Klick gemacht und ich hatte den großen Willen, es zu schaffen!“
Dorothea F., Jenenserin, 75 Jahre alt, gehörte gestern zu den Rednern anlässlich des Festaktes zum 25-jährigen Bestehen der Fachklinik Klosterwald in Bad Klosterlausnitz.“

„In der Turnhalle der Einrichtung kamen Mitarbeiter, ehemalige Patienten, Gäste aus Politik, Kirchen und Verbänden sowie Vertreter der federführenden Leistungsträger des Fachklinikums, der Deutschen Rentenversicherung Bund und des Bundesverbandes für stationäre Suchtkrankenhilfe zu einem gut zweistündigen Programm zusammen.“

Christoph Lasch, der seit 25 Jahren Geschäftsführer der Klinik ist, erläutert der OTZ: „Inhaltliches Ziel der Klinik-Arbeit ist von Beginn an, Menschen auf dem Weg aus der Abhängigkeit zu begleiten. Bis heute seien der Klinikleitung zufolge etwa 11500 Patienten im Klosterwald behandelt worden. Etwa 35 bis 40 Prozent von ihnen schaffen es, lange Zeit abstinent zu bleiben. Einer ähnlich großen Anzahl an ehemaligen Patienten passiere immer mal wieder ein Ausrutscher. „Die restlichen 20 bis 30 Prozent schaffen es nicht, von ihrer Sucht loszukommen“, sagt Christoph Lasch. Hatte die Klinik in den Anfangsjahren 38 Betten und 19 Mitarbeiter, so stehen heute 112 Therapieplätze zur Verfügung. „Derzeit sind 110 Plätze belegt, das ist ein Spitzenwert“, sagt der Chef. Ihm zur Seite steht ein Team mit 70 Mitarbeitern. Zu ihnen gehören unter anderem Fachärzte für Psychiatrie, Psychotherapie, Allgemeinmedizin, Sozialtherapeuten, Ergotherapeuten, Krankenschwestern, ein Seelsorger sowie Hauswirtschaftler und Mitarbeiter in der Verwaltung.“